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Erste Forschungsergebnisse und wo sie zu finden sind

Ein wichtiger Grund, DIYhoch3 umzusetzen, besteht für uns in der Tatsache, dass Jugend(kultur) in ländlichen Räumen bisher viel zu wenig in der wissenschaftlichen Diskussion vorkommt. Im Verlauf des Projekts hatten wir wiederholt die Möglichkeit unsere Perspektiven darzulegen. Hier wollen wir Einblicke in die bisher publizierten Texte geben und aufzeigen, wo sie zu finden sind.

Jugendkulturen in ländlichen Räumen. Erste Forschungsergebnisse aus dem Verbundprojekt DIYhoch3

Gemeinsam mit Karin Bock von der TU Dresden stellen in diesem Beitrag Rita Braches-Chyrek und Tilman Kallenbach die ersten Ergebnisse des Forschungsprojekts vor. Untersucht wird das sozio-kulturelle Engagement, die Räume, die Beteiligungsmöglichkeiten und Wirkungsabsichten jugendlicher Aktivitäten und Interessen im Untersuchungsgebiet. Der Beitrag ist dabei Teil eines ganzen Sammelbands, der sich mit Fragen der Jugend in ländlichen Räumen befasst. Das Buch erscheint in der Reihe ‚Studien zur Kindheits- und Jugendforschung‘ und bringt 12 Beiträge von Kolleg:innen aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Weitere Informationen: https://doi.org/10.1007/978-3-658-44187-6

Jugendkulturen in ländliche Räumen ermöglichen?

Tilman Kallenbach diskutiert in diesem Beitrag ebenfalls die Ergebnisse der FRagebogenerhebungen mit Fachkräften und Jugendlichen aus dem Erhebungsgebiet. Dabei widmet er sich insbesondere Fragen der kommunalen Handlungsfähigkeit und den damit verbundenen Möglichkeiten der Unterstützung Jugendlicher vor Ort. Der Beitrag erscheint im Rahmen eines Sammelbandes der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit, der sich mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen befasst. Der Beitrag steht ab Mai zum kostenlosen Download zur Verfügung: https://shop.budrich.de/produkt/soziale-arbeit-als-akteurin-im-kontext-gesellschaftlicher-transformation/

Räumliche Disparitäten visualisieren? Überlegungen zur kartografischen Darstellung öffentlicher Daseinsvorsorge

Franziska Imhoff, Andreas Kallert und Tilman Kallenbach diskutieren in diesem Beitrag Mappings. Das Projekt forscht in drei Landkreisen und trifft dabei auf eine Vielzahl höchst unterschiedlicher Gemeinden. Jede hat ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Besonderheiten und sieht sich je spezifischen Herausforderungen gegenüber. Gerade wenn es darum geht bestimmte Gegebenheiten auch im überregionalen Vergleich zu diskutieren, müssen diese Besonderheiten Anhand bestimmter Kriterien in Relation gestellt werden. Besonders anschaulich geschieht das mit Karten. Warum das nicht unproblematisch ist und wie sich Karten vielleicht auch kritisch lesen lassen, ist zentrales Thema des Artikels. Die Blätter der Wohlfahrtspflege sind eine der ältesten Zeitschriften der Sozialen Arbeit und erscheinen alle zwei Monate: https://doi.org/10.5771/0340-8574-2024-6-209